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Grand Prix ISD

Grand Prix ISD


Von Denis Trubetskoy - Mit dem Grand Prix ISD am Sonntag in Winnyzja ging auch die große Serie der ukrainischen internationalen Rennen zu Ende. Nicht alle, vor allem nicht die erfolgreiche Bliz-Merida Mannschaft aus Schweden (die heute endlich mal einen Platz in den Top 10 eingefahren hat - super Leistung!), waren mit der Organisation zufrieden. Die Tatsache, dass in der Ukraine trotz aller Probleme nun so viele Rennen stattfinden, ist trotzdem sehr bemerkenswert.

Das letzte Eintagesrennen mit einem flachen Profil und einer Distanz von gerade 153 Km wurde einzig und alleine von der kasachischen Mannschaft Astana City dominiert. Wer denkt, dass Astana Continental Team nach all den Skandalen verschwunden ist, irrt sich - Astana City ist im Prinzip das gleiche Projekt. Mit drei Fahrern in einer sechsköpfigen Spitzengruppe war es für die Kasachen überhaupt kein Problem, das Rennen für sich zu entscheiden - obwohl im Falle von Team Milram oder Stölting nicht so ganz klar wäre. Der gestrige Zweitplatzierte, Nurbolat Kulembetow, entschied das Rennen für sich. Sein Teamkollege Matwej Nikitib folgte auf dem dritten Rang.

Die Favoriten-Mannschaft aus Minsk konnte an die Erfolge der letzten Tage nicht anknüpfen. Der Grund: Das Team rund um den gestrigen Sieger Sergej Popok hat am Samstagabend zu sehr gefeiert und konnte heute kaum auf dem Rad sitzen. Minsk bleibt noch für zwei Tage in Winnyzja - mit fantastisch niedrigen Alkoholpreisen, die es hier gibt, können sie noch viele Erfolge feiern. Aber mal im Ernst: Minsk war eine der erfolgreichsten Teams in der Ukraine überhaupt und hat die kleine Feier natürlich vollstens verdient.